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Sicher zu Fuß zum Aldi


Neuer Überweg von der Erlensiedlung zum Aldi Süd.

Einige Zeit hat es gedauert, bis der neue Fuß- und Radweg über die Waiblinger Straße zum Aldi Süd fertiggestellt wurde. Jetzt freuen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Erlensiedlung umso mehr, dass sie ab sofort sicher und barrierefrei zum Einkaufen gehen können.

„Wirklich toll habt ihr das gemacht“, sagt eine ältere Dame, die während des Eröffnungstermins mit ihrem Rollator vorbeispaziert. „Ein schöneres Lob können wir gar nicht bekommen“, entgegnet Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Bisher mussten Fußgänger und Radfahrer einen größeren Umweg in Kauf nehmen oder auf eigene Gefahr die viel befahrene Straße überqueren, um den Aldi Süd zu erreichen. Diese Zeiten sind nun vorbei. Wer nun zu später Stunde den Überweg überqueren möchte, kann sich zudem über einen gut ausgeleuchteten Weg freuen. Außerdem wurden im Zuge der Baumaßnahmen auch die Bürgersteige im Einmündungsbereich zum Aldiparkplatz erweitert.

Mehr Aufwand als man denkt

Herbert Schuck, Fachbereichsleiter Infrastruktur, freut sich sehr, dass die Baumaßnahme fertiggestellt ist: „Das vermeintlich kleine Projekt war äußert kompliziert. Grund und Boden waren nicht Eigentum der Stadt. Ein herzliches Dankeschön an die Eigentümergemeinschaft und die Hausverwaltung der Stadtbau Schorndorf GmbH, die es uns dennoch ermöglicht hat, hier umzubauen.“ Und dann musste sogar noch eine wasserrechtliche Genehmigung eingeholt werden, weil durch den neu erstellten Gehweg die vorhandene Verdolung des Ramsbachs verlängert werden musste.

Anfang des Jahres wurde mit den Baumaßnahmen begonnen. 10 Wochen war die Waiblinger Straße nur halbseitig befahrbar. „Dank Corona hat es zum Glück kein größeres Verkehrschaos gegeben“, sagt Daniela Mahn von den Stadtwerken Schorndorf, die das Projekt federführend mit begleitet hat. Ihr Dank gilt besonders der Baufirma Weidler aus Urbach, die wirklich vorbildliche Arbeit geleistet habe.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 220.000 Euro. Die Aldi Süd GmbH beteiligte sich mit 30.000 Euro und vom Land Baden-Württemberg gab es einen Zuschuss von 48.000 Euro. Oberbürgermeister Matthias Klopfer ist mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Der Aldi-Standort hat durch den Neubau und durch den neuen Fuß- und Radweg deutlich an Attraktivität gewonnen“, betont er. „Die direkte Anbindung an die Erlensiedlung ist zudem ein wichtiger Baustein hin zu einer fußgänger- und fahrradfreundlichen Stadt, wie wir sie werden möchten.“

Aktuell läuft noch eine Anfrage beim Regierungspräsidium Stuttgart, ob das Ortsschild um einige Meter verschoben werden darf. Dann würde die Geschwindigkeit entlang des Überwegs von 70 auf 50 km/h reduziert werden.