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Digitalisierung in der Forscherfabrik


Die Anleitungen der Kurse soll es zukünftig auch digital geben.

Wie wichtig und entscheidend Digitalisierung ist, wurde in den letzten Wochen mehr als deutlich. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden Konferenzen, Konzerte und Kinovorstellungen digital abgehalten, auch Museen haben sich vermehrt im Digitalen sichtbar gemacht. Damit die aktuellen Möglichkeiten, neue digitale Formate auszuprobieren, nachhaltig wirken können, unterstützt die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) durch ein Angebot maßgeschneiderter Programme. Mit dem Coachingprogramm „Museen im Wandel II“ der MFG werden nun im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst und in Partnerschaft mit der Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg vier nichtstaatliche Museen in Baden-Württemberg zielgerichtet gefördert.

Für das Coachingprogramm hat eine Fachjury folgende Einrichtungen ausgewählt: die Forscherfabrik Schorndorf, das Freilichtmuseum Beuren, das Museum Humpis Quartier in Ravensburg sowie das Museum Ritter der Marli Hoppe-Ritter-Stiftung in Waldenbuch.

„Ziel des Coaching-Projekts ‚Museen im Wandel II’ ist es, die vier Museen bei der Entwicklung und Umsetzung einer digitalen Maßnahme nachhaltig zu unterstützen und Erfahrungen für die anderen Museen in Baden-Württemberg zu sammeln. Dabei liegt der Fokus auf der schnellen Anwendung in der Praxis“, sagt Heike Kramer, Projektleiterin Digitale Kultur bei der MFG Baden-Württemberg.

Im Rahmen dieser Förderung möchte die Forscherfabrik ihr Lernangebot auf den virtuellen Raum ausweiten. In dem Science-Museum für Kinder können technische und naturwissenschaftliche Phänomene interaktiv erforscht werden. In Zukunft soll dies für Schulklassen auch online möglich sein. Das Coaching unterstützt direkt die fokussierten Maßnahmen. „Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, Teil dieses Projektes zu sein. Dadurch erhalten wir ein Paket aus Coachings, Netzwerkveranstaltungen und Expert*innen-Workshops sowie ein Budget zur Umsetzung unserer Projektidee. Damit können wir künftig ein professionell umgesetztes digitales Kursangebot zur Verfügung stellen“, so Dr. Andrea Bergler, Leiterin der Forscherfabrik. Das Projekt ist letzte Woche gestartet und erstreckt sich über den Zeitraum von einem Jahr.