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Kita Haldenstraße ist eröffnet


Die neue Kita Haldenstraße in Haubersbronn.

Mit einem Eröffnungsgottesdienst in der St. Wendelinskirche ist am Sonntag die Kindertagesstätte Haldenstraße offiziell eröffnet worden. Pfarrer Haß begrüßte die Erzieherinnen und Erzieher, Eltern und Großeltern sowie all diejenigen, die in den vergangenen Monaten tatkräftig an dem Projekt mitgewirkt hatten. „Am Allerwichtigsten sind aber heute die Kinder, die schon ins neue Gebäude eingezogen sind und die Räume mit Leben füllen“, so Haß. Gemeinsam wurde gesungen, getanzt und geklatscht aber auch derer gedacht, die derzeit vor den Grenzen Europas stehen und unter grausamen Bedingungen leben müssen, unter ihnen auch viele Kinder. „Wer Kinder ernst nehmen will, muss ihre Würde anerkennen“, betonte Pfarrer Haß und fügte hinzu: „Ich wünsche mir, dass sich die Kinder hier bei uns zu freien Menschen entwickeln und die Kita Haldenstraße dazu beiträgt.“

Knapp 100 Kinder haben Platz

19 Erzieherinnen und Erzieher arbeiten im neuen Kinderhaus und betreuen knapp 100 Unter- und Über-Dreijährige. Zunächst sind aber erstmal die 60 Kinder aus der bisherigen Einrichtung in Haubersbronn, dem Kindergarten Sommerhalde, eingezogen. Nach und nach kommen nun weitere dazu. Ab September wird die neue Kita in der Haldenstraße voll belegt sein. Die Plätze sind bereits vergeben.

Oberbürgermeister Matthias Klopfer sprach von „gut investiertem Geld, denn es geht um die Bildung der Kinder.“ Rund 4,35 Millionen Euro hat die Stadt in die Kindertageseinrichtung investiert, die von der Evangelischen Kirche betrieben wird. In nur 10 Monaten ist der Holzbau von der Weizenegger Objektbau GmbH aus Bad Wurzach gebaut worden und liegt voll im Zeit- und Kostenplan. Der Entwurf stammt von Stephan Eberding, se/arch Freie Architekten BDA, Stuttgart.

Die Kita Haldenstraße ist das mittlerweile 29. Kinderhaus in Schorndorf. Der Spatenstich für das 30. Kinderhaus in der Sommerhalde findet im April statt.

Ein Kamishibai als Geschenk

OB Klopfer überreichte Kindergartenleiterin Nadja Müller als Eröffnungsgeschenk ein Kamishibai. Damit können die Erzieherinnen und Erzieher den Kindern Märchen in Bilderschaukästen erzählen. „Wir haben das früher Kasperletheater genannt, heute heißt es eben anders“, sagte er scherzend und versprach mit Dekanin Frau Dr. Baur zum Essen vorbeizukommen, sobald die Küche fertig ist. Hier gab es seitens der Evangelischen Kirche während der Bauarbeiten einen Änderungswunsch: weg von der Warmanlieferung hin zur Aufwärmküche. „Eine gute Entscheidung“,wie OB Klopfer findet.

Ortsvorsteher Erich Bühler zeigte sich dankbar und glücklich zugleich. „Ich bin dankbar, dass so viel Geld in die Hand genommen wurde, dass die Handwerker alles gegeben haben und die Zentralen Dienste auf engstem Raum einen schönen Spielplatz gebaut haben. Glücklich bin ich über das wunderbare Ergebnis und die vielen strahlenden Gesichter.“

Viele Besucherinnen und Besucher

Nach dem einstündigen Eröffnungsgottesdienst ging es zu Fuß zur Kita Haldenstraße. Alle Beteiligten schnitten gemeinsam symbolisch ein Band durch und hießen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher willkommen. Staunende und begeisterte Gesichter waren sowohl im Erdgeschoss, als auch im oberen Stockwerk zu sehen. So viel Platz und Spielfläche hat es selten zuvor gegeben. Da wünscht der eine oder andere sich glatt, nochmal Kind zu sein.