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Das Wunschbuch ist weiter beliebt


Junt (links) und Klopfer.

Bereits zum siebten Mal konnten die Schorndorferinnen und Schorndorfer ihre Wünsche in Waldemar Junts Wunschbuch eintragen. Seit der ehemalige Dekan die Aktion 2013 ins Leben gerufen hat, erfreut sie sich immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile landen jährlich etwa 4.000 Wünsche in dem Buch, das während der Weihnachtswelt ausliegt. Die Themen, die sie behandeln sind vielfältig und reichen von der Gestaltung der Innenstadt über die Weihnachtswelt bis hin zur Liebe.

So wünscht sich da jemand, dass der Freund doch zurückkommen möge. Ein anderer soll gleich für immer bleiben und am besten auch heiraten. Ein dritter Wunsch ist da bescheidener: einfach nicht mehr Single sein. Auch „Frieden und keinen Hass“ und „keinen Krieg“ wünschen sich die Menschen. Oder „…, dass die Flüchtlinge bei uns in Frieden leben können, ohne Angriffe, ohne übertriebene Bürokratie.“

Auf dem Weihnachtsmarkt soll es weniger „Fressstände“ und dafür mehr Musik geben. Andererseits aber auch Optionen für Veganer. Den Weihnachtsmarkt der Vereine wünscht sich jemand fürs Jahr 2020 wieder am Schloss. Und die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs während der Adventssamstage ist anscheinend so gut angekommen, dass sie gleich auch fürs nächste Jahr gefordert wurde.

Für die Innenstadt wünscht sich jemand ein großes Fischgeschäft, und mehrere Personen sind für einen Unverpacktladen in Schorndorf. Außerdem soll die Innenstadt autofrei werden. Und sauberer. Denn viele Wünsche drehen sich auch um achtlos weggeworfene Abfälle. In der Vorstadtstraße und der Burgstraße werden Zebrastreifen gewünscht. Und durchgehende Radwege wären auch schön.

Solche kommunalpolitisch relevanten Wünsche lässt Oberbürgermeister Matthias Klopfer alljährlich aus dem Buch herausschreiben und leitet sie zur Bearbeitung weiter. Er selbst trägt sich jedes Jahr als Erster ein. Und da sich das Wunschbuch so großer Beliebtheit erfreut, wird das bestimmt auch dieses Jahr der Fall sein. Wer Glück hat, kann ihm dabei 2020 vielleicht über die Schulter spicken. Denn wer wüsste nicht gern, was sich so ein Oberbürgermeister wünscht?