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Mehr Park – weniger Parkplätze. Schlosspark soll größer werden


Der neue „Spielplatz am Schloss“ entwickelte sich zum echten Höhepunkt.

Die Stadt Schorndorf und das Land Baden-Württemberg werden nach Ende der Remstal Gartenschau 2019 klären, inwieweit die bisherige Parkfläche entlang der Friedensstraße als Grünfläche erhalten bleiben kann. Die grundsätzliche Bereitschaft des Landes, Parkraum in Parkfläche umzuwandeln, hat Staatssekretärin Dr. Gisela Splett vom Ministerium für Finanzen dieser Tage bestätigt. Die GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Petra Häffner und Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer freuen sich über den Erfolg ihrer gemeinsamen Initiative: „Das ist eine wunderbare Nachricht und wir sind dem Ziel, den Schlosspark für unsere Bürgerinnen und Bürger auch nach der Remstal Gartenschau 2019 noch attraktiver zu machen, einen großen Schritt näher gekommen. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg eine gute Lösung finden“, sagt Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Petra Häffner ergänzt: „Ein richtiger Schritt Richtung Verkehrswende, ein richtiger Schritt, um den Autoverkehr in der Stadt zu reduzieren. Mein Ziel ist, dass künftig – wo möglich – Menschen zu Fuß gehen oder auf Bahn, Bus oder das Fahrrad umsteigen“, so Häffner. 
 
Petra Häffner und Matthias Klopfer hatten sich mit ihrem Anliegen im August in einem gemeinsamen Schreiben an die Staatssekretärin gewandt. Als Chefin von Vermögen und 
 
Bau Baden-Württemberg ist Staatssekretärin Splett auch zuständig für die Flächen des Schlossparks. Grundsätzlich stehe sie dem Anliegen positiv gegenüber, die bisherigen Stellplätze ökologisch aufzuwerten und dadurch die „Grüne Lunge“ in der Stadt Schorndorf dauerhaft zu vergrößern, schreibt Splett. Eine Wiederherstellung der Parkplatzflächen sei jedoch „zumindest teilweise notwendig, um die baurechtlich erforderlichen Stellplätze zur Aufrechterhaltung der Behördenbetriebe (Amtsgericht und Finanzamt) nachweisen zu können“. Gleichzeitig sei das zuständige Amt in Ludwigsburg gerne bereit, in einem Gespräch mit der Stadtverwaltung die Anzahl der erforderlichen Plätze zu klären und eine dauerhafte Begrünung eventuell überzähliger Stellflächen zu prüfen. „Wir freuen uns, dass die Anfrage so schnell bearbeitet wurde und direkt auf offene Ohren gestoßen ist. Dafür ein herzlicher Dank an Staatssekretärin Gisela Splett“, so Häffner und Klopfer abschließend.