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Stadt lädt zum Nachbarschaftsgespräch


Beim Nachbarschaftsgespräch am Mittwoch, 23. Oktober, sind alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner der Vorstadt herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet im Zentrum für internationale Begegnungen in der Schlachthausstraße 5 statt und beginnt um 18 Uhr.

An diesem Abend stehen folgende Fragen im Zentrum:
  • Wie finden Sie das Zusammenleben in Ihrer Straße?
  • Welche Ideen haben Sie in Bezug auf Jungsein und Älterwerden in Ihrer Nachbarschaft?
  • Wie aktiv ist Ihre Nachbarschaft; Welche Ideen zum Zusammenleben möchten Sie umsetzen?
Gemeinsam mit den Bürgern soll eine noch lebendigere Nachbarschaft mit eigenen Projektideen entstehen und ein Dialog gestartet werden. Die Stadt Schorndorf hat sich das Ziel gesetzt, die soziale Quartiersentwicklung in allen Stadt- und Ortsteilen voranzubringen. Dafür soll eine gemeinsame übergeordnete Strategie erarbeitet werden, in der die einzelnen Quartiere gleichzeitig einen freien Entwicklungsspielraum haben. Ein Gesamtkonzept soll Ende 2020 im Gemeinderat beschlossen werden.

Das Pilotprojekt „L(i)ebenswertes Schorndorf“ widmet sich dem Gebiet rund ums Zentrum für internationale Begegnungen (ZiB). Gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren macht sich die Stadt Schorndorf auf den Weg, die Arbeit in den Quartieren vor Ort aufzubauen und zu stärken.
Schorndorf ist geprägt von einer vielfältigen Bürgerschaft: Ältere Menschen, Migrantinnen und Migranten, junge Familien, Jugendliche und viele weitere Personengruppen haben unterschiedliche Vorstellungen davon, wie und ob sie sich in ihrem Lebensumfeld an- und eingebunden fühlen. Hierüber möchte die Stadtverwaltung mit den Bewohnern der Vorstadt ins Gespräch kommen, gemeinsame Ideen sammeln und Projekte starten.

Quartiere sind soziale Räume, beispielsweise ein Straßenzug, eine Nachbarschaft, ein Stadtteil oder ein ganzes Dorf, in denen Bewohnerinnen und Bewohner in guter Atmosphäre ihre Ideen einbringen. Sie übernehmen Verantwortung und unterstützen sich gegenseitig. Teilhabe soll für alle Bewohnerinnen und Bewohner ermöglicht und die Lebensqualität vor Ort verbessert werden. Auf diese Weise wird das bürgerschaftliche Engagement, die Selbstorganisation und Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld gefördert.