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Schorndorf ist um einen „Hotspot“ reicher


Traditionell wurde zur Eröffnung ein Band zerschnitten. Mit dabei Kai Schwarz (l.), OB Klopfer, EBM Hemmerich und Stefan Semjancuk (r.).

Schick und stylisch ist sie geworden, die ehemalige Turnhalle in den Räumen des CVJM.„Über die Idee eines Jugendcafés wurde länger diskutiert, als manche hier im Raum alt sind“, begrüßte Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer vergangenen Mittwoch die Gäste der Eröffnung des neuen Jugendcafés „Hotspot“. Kai Schwarz und Stefan Semjancuk, zwei engagierte Jugendliche, die sich seit rund fünf Jahren für eine Realisierung mit eingesetzt haben, führten gemeinsam durch den Abend. „Nach fünf Jahren hat sich unser Traum verwirklicht“, freute sich Semjancuk.
Mit dem Standort und der Räumlichkeit zeigten sich alle Anwesenden zufrieden. OB Klopfer betonte das gute Miteinander zwischen den Jugendlichen, der Stadtverwaltung, dem Gemeinderat sowie dem CVJM Schorndorf. „Für den ersten Eindruck hat man nur eine Chance, aber dieser ist absolut gelungen. Hier kann man sich nur wohlfühlen“, beglückwünschte Klopfer die aktiven Jugendlichen, die den Raum im Keller des Gebäudes Kirchplatz 11 gestaltet, eingerichtet und dekoriert haben. Gemeinsam wurden Farben und Materialien ausgesucht, Möbel gekauft und aufgebaut sowie Upcycling betrieben. So wurde aus Paletten eine Bühne, aus alten Weinkisten Tische und Regale und aus einem Holzschlitten eine stylische Garderobe.

Von Turnhalle zu Café

Schwarz und Semjancuk verdeutlichten mit Hilfe einer Präsentation und einem Video den langen Weg der Entstehung. Mitte 2018 hatte der Schorndorfer Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass es ein Jugendcafé geben soll. Im Februar dieses Jahres startete dann die Arbeitsphase. Mitte Februar war Baustart in dem Raum, der laut CVJM-Vorstand Werner Fritz zuvor zahlreiche Nutzungen hatte. „Der Raum war mal eine Turnhalle. Als der Turntreff in den großen Saal verlegt wurde, fanden hier Puppentheater und Jungschartreffen statt. Zu letzt wurde er als Toberaum genutzt, zum Fußball- oder Hockeyspielen“, erläuterte er. Und daher habe der Raum laut Fritz „nemme so gut ausgesehen“. Und Fritz weiter: „ Jetzt ist es einfach super. Ihr habt den Raum super gut umgestaltet.“
Anfang März trafen sich die Jugendlichen zu einer ersten Baustellenbesichtigung und einigten sich demokratisch auf einen Namen um den Arbeitstitel „Jugendcafé Schorndorf“ zu verbannen. Entschieden haben sie sich für „Hotspot“. „Wir sind offen für alle Konfessionen und Religionen. Jugendliche sollen sich hier wohlfühlen und sich ungezwungen treffen können“, sind sich Stefan Semjancuk und Kai Schwarz einig. „Hier herrscht auch kein Bestellzwang, ganz im Gegenteil, sogar der eigene Döner darf hierher mitgebracht werden“, sagt Schwarz lachend.

Öffnungszeiten

Geöffnet hat der neue Hotspot mittwochs und donnerstags von 16 bis 19 Uhr sowie freitags von 16 bis 21 Uhr. Einfach vorbeigehen und reinschauen. Immer informiert bleibt man auf der Instagram Seite hotspot_jugendcafe.