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Wasser marsch in der Stadt


Getestet und für gut befunden von Herbert Schuck, Oliver Simonek und Matthias Klopfer (v.l.).

Ab sofort gibt es zwei kostenlose, öffentliche Trinkwasserbrunnen in Schorndorf. Ein dritter folgt. Gefördert hat diese der Zweckverband Landeswasserversorgung anlässlich eines Projekts zur Remstal Gartenschau. „Die Idee, im Rahmen der Gartenschau die Bedeutung des Lebensmittels Trinkwasser in den Fokus zu stellen, ist auf große Resonanz gestoßen“, sagt Oliver Simonek, Kaufmännischer Geschäftsführer des Zweckverbands Landeswasserversorgung. „Fast alle Remstal Gartenschau-Städte und -Gemeinden haben sich am Trinkbrunnenprojekt beteiligt.“ Das bedeutet, die Kommunen haben einen oder mehrere neue Trinkbrunnen errichtet oder bereits bestehende Brunnen, aus denen zukünftig ebenfalls Trinkwasser für Bürger und Besucher fließen wird, saniert. Die Hälfte der dabei anfallenden Kosten von maximal 35.000 Euro werden auf Nachweis von der Landeswasserversorgung übernommen, die übrigen Kosten verbleiben bei der Kommune.

In Schorndorf stehen dadurch schon zwei Trinkwasserbrunnen und einer kommt noch. Bereits installiert sind ein Brunnen am Rathaus, Marktplatz 1, und einer im Stadtpark neben der Freiluftküche. Für alle Sportler und Remsspazierer wird an der Finnenbahn im Sportpark Rems ebenfalls ein Brunnen angebracht. Dass das gar nicht so einfach ist, weiß Herbert Schuck, Fachbereichsleiter Infrastruktur. Denn moderne Trinkwasserbrunnen benötigen eine automatische Spülvorrichtung, die die Bildung von Keimen unterbindet. Zudem muss zu so einem Brunnen erst einmal eine unterirdische Leitung gelegt werden. „Gerade der Tiefbau ist das Teure an so einer Sache“, erklärt der städtische Ingenieur. Dass sich das aber lohnt, betont Oliver Simonek. „Das Wasser hat so eine wesentlich bessere Qualität als das Wasser, das Sie im Supermarkt kaufen. Gerade für ältere Leute und Kinder sind die Brunnen im Sommer eine willkommene Wasserquelle.“ Und auch Oberbürgermeister Matthias Klopfer zeigt sich glücklich. „Die Trinkwasserbrunnen sind eine Bereicherung nicht nur für die Gartenschau, sondern langfristig für die Stadt.“