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Spatenstich für den Kindergarten Haldenstraße
Im sechsgruppigen Kindergarten entstehen mehr als 100 Betreuungsplätze


Große Freude beim Spatenstich für den Kindergarten in der Haldenstraße in Haubersbronn.

Anfang Mai wurden mit dem Spatenstich in der Haldenstraße 45 in Haubersbronn die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten eingeläutet. Im sechsgruppigen Neubau entstehen mehr als 100 Betreuungsplätze in drei Gruppen für die Ü3-Betreuung (75 Plätze) und drei Gruppen für die U3-Betreuung (30 Plätze). Im Frühjahr 2020 startet der Kindergartenbetrieb.

Gutes Miteinander

Nach Eröffnung der Veranstaltung durch einen mit Bauhelmen und Spaten ausgestatteten Kinderchor, der mit „Bodo mit dem Bagger“ zum Mitsingen und -klatschen einlud, bedankte sich Oberbürgermeister Matthias Klopfer herzlich bei allen Personen aus Verwaltung und Kommunalpolitik, die am sehr zeit- und planungsintensiven Verfahren zum Bau des Kindergartens beteiligt waren. Matthias Klopfer lobte die gute Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Akteuren, da es nicht selbstverständlich sei, dass ein so gutes Miteinander zwischen der Stadtverwaltung und den freien Trägern bestehe.

Durch den Neubau entstehen nicht nur über 100 neue Betreuungsplätze, nach Fertigstellung werden außerdem Arbeitsplätze für mindestens 30 Personen geschaffen. Oberbürgermeister Matthias Klopfer betonte die große Bedeutung für eine Stadtverwaltung, sich so einzubringen, dass Kindern eine gute Zukunft geboten werden kann. Durch die Realisierung des Bauvorhabens mit Kosten von über vier Millionen Euro will die Stadt Schorndorf daher dem dringenden Bedarf an Flächen für die Kinderbetreuung gerecht werden. Hierbei plant die Stadtverwaltung, einen Qualitätsstandard zu definieren, der für die künftigen städtischen Kindergartenneubauten als Typus gelten soll. Bald werden insgesamt über 30 Kinderhäuser im gesamten städtischen Gebiet verteilt sein.

Auch Wolfgang Knöpfle, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Weizenegger Objektbau GmbH, bedankt sich für den Auftrag sowie für die konstruktive Zusammenarbeit mit Vertretern der Stadtverwaltung Schorndorf. Er prophezeit bereits, dass sich die Kinder durch den Einsatz des natürlichen und nachwachsenden Rohstoffes Holz in den Räumen sehr wohl fühlen werden. Aber er weiß auch, dass ein solches Bauvorhaben eine große Herausforderung mit großer Arbeitsauslastung mit sich bringen wird und freut sich auf eine spannende und konstruktive Bauphase.

Architekt Stephan Eberding betont, dass durch immer mehr Vorschriften und Reglementierungen die Prozesse eines Bauvorhabens mehr und mehr verlangsamt werden. Dennoch sieht er dem straffen Zeitplan bis Frühjahr 2020 aufgrund der sehr guten Vorbereitung optimistisch entgegen und ist sich sicher, dass die ambitionierte Planung durchführbar ist.

Für Stephan Eberding als Architekten ist es eine besonders schöne Aufgabe, eine Welt für Kinder zu gestalten, in der sie sich wohl fühlen. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass das Gebäude von grün umrahmt wird und auf jeder der beiden Etagen ein Bezug nach außen besteht. Die Flächen des Gebäudes wurden großzügiger gestaltet, als sie hätten sein müssen. Dies wird nach Fertigstellung der Bewegung der Kinder sowie dem Platz für Versammlungen oder kleineren Feierlichkeiten zu Gute kommen.

Weg geebnet

Pfarrer Christof Haß vom evangelischen Pfarramt Haubersbronn freut sich sehr, dass die Planungen Gestalt annehmen. Dem Ziel, eine gute Betreuung sowie eine nachhaltige Förderung der Kinder sicherzustellen, werde nun der Weg geebnet. Auch Christof Haß ist bewusst, dass Veränderungen bei der Kinderbetreuung bevorstehen und schätzt die Möglichkeit, durch das Bauvorhaben nun in kleinen Schritten Verantwortung für die Zukunft zu lernen. OB Klopfer wünscht abschließend allen Beteiligten einen unfallfreien Verlauf, dass das Vorhaben im Zeit- und Kostenrahmen bleiben wird, sowie den Mut, auch während der Bauphase schwierige Entscheidungen zu treffen, die bei größeren Bauvorhaben nie ausblieben.