News

Schorndorfer Quartiersarbeit wird gefördert


Jessica Heiss, Edgar Hemmerich und Christian Bergmann.

Für ihr Projekt „L(i)ebenswertes Schorndorf“ erhält die Stadt Schorndorf von der Initiative „Allianz für Beteiligung e.V.“ Fördermittel in Höhe von 70.000 Euro. Gegenstand des Projekts ist das Gebiet rund um das Zentrum für internationale Begegnungen. Als Start ist der 1. Juli angesetzt, der Abschluss des Projekts ist für den 31. Dezember 2020 vorgesehen.

Durch die Förderung kann die Stadtverwaltung die Arbeit in der Quartiersentwicklung weiter intensivieren, um Schorndorf noch liebens- und lebenswerter zu machen. Christian Bergmann, Leiter des Fachbereichs Familie und Soziales, freut sich sehr, dass mit den Mitteln unter anderem eine externe Beratung, eine Quartiersmanagerin sowie eine bessere Datenbasis finanziert werden können.

Die Stadt Schorndorf nimmt damit am Programm „Quartiersimpulse“ teil, welches unter anderem vom Sozialministerium Baden-Württemberg finanziert wird. „Gemeinsam mit den relevanten Akteuren vor Ort hat die Stadt die Chance, einen neuen Blick auf das Quartier rund um das Zentrum für internationale Begegnungen (ZIB) zu werfen und neue Impulse für die gesamte Stadt zu setzen“, so Erster Bürgermeister Edgar Hemmerich.

Im Rahmen der Quartiersentwicklung werden beteiligungsorientiert neue Ideen entwickelt. Dies bedeutet unter anderem, dass Nachbarschaftsgespräche vor Ort durchgeführt werden. Die Menschen, die im Gebiet um das ZiB wohnen und leben, sollen ihre Ideen und ihr Engagement einbringen können.

Inhaltlich lassen sich für das Projekt folgende Ziele nennen:
  • Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts
  • Langfristiges Ermöglichen eines selbstbestimmten Lebens für ältere Menschen im Quartier
  • Weiterentwicklung des ZiBs im Dialog mit anderen Partnern sowie Bürgerinnen und Bürgern mit deren Anliegen
  • Begegnung schaffen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern im Quartier
  • Aktivierung von bürgerschaftlichem Engagement im Lebensumfeld
Insgesamt wird die Stadtverwaltung die konkreten Ziele der Quartiersentwicklung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Akteuren vor Ort definieren. Gesamtziel ist es, dass Lebensqualität vor Ort selbst gestaltet werden kann.
Christian Bergmann betont, dass das Projekt nur gelingen kann, wenn aktive Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Stadtverwaltung Impulse setzen und konkrete Ideen realisieren. Viele Akteure haben sich bereits im Vorfeld Gedanken über die Quartiersentwicklung gemacht. Nun gilt es, diese zu bündeln.

Für Herbst sollen weitere Termine mit sozialen Trägern und Akteuren vor Ort sowie Nachbarschaftsgespräche stattfinden.

Bei Fragen, Anregungen oder Beteiligungswünsche zum Projekt haben, steht Christian Bergmann, Telefon 602-3300, Mail christian.bergmann@schorndorf.de gern zur Verfügung.