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Osterbrunnen krönt den Marktplatz


Eine Krone für den Marktplatz: Der Osterbrunnen 2019.

Wie schnell die Zeit vergeht, merkt man spätestens dann, wenn die LandFrauen wieder den Marktbrunnen auf dem Oberen Marktplatz schmücken. Auch dieses Jahr haben sie ihm eine frühlingshafte Krone aufgesetzt. Und so erstrahlt der Osterbrunnen nach den grauen Wintertagen in neuem Glanz: Große Bogen aus Thuja, Eibe und Kirschlorbeer, umwunden von bunten Eierketten wie Perlen, laufen an der Säule inmitten des Brunnens zusammen. Eier hängen an Fäden von Bögen und hölzerne Hasen sagen sich hallo. 2.300 Eier zieren erneut die Wasserquelle im Herzen der Stadt. 190 sind handbemalte Natureier, von denen Maria Wolf, die jedes Jahr den Ostereiermarkt ausrichtet, und ihre Familie dreißig Stück gespendet haben. Aber auch wenn der Großteil der Eier nicht echt ist, muss er nichtsdestotrotz jedes Jahr wieder neu bemalt werden - eine Aufgabe für viele Hände. Dazu kommen noch eine Menge anderer Vorbereitungen. Alles in allem haben mehr als vierzig Frauen an dem Schmuck gearbeitet. Zusätzlich durften fünf Männer beim Aufbau helfen – ohne sie wäre es nicht gegangen, betont Helga Knauß-Anwärter. Sie bildet zusammen mit Rose Rapp das Vorsitzendenteam der LandFrauen. Ilse Drechsler ist die florale Fachfrau für die Feinheiten und zuständig für das Kreativteam. Und bei Marianne Mayer, der Organisatorin, laufen alle Fäden zusammen. Sie leistet die kreative Vorarbeit und stellt die Räumlichkeiten. „Nach dem Brunnen ist vor dem Brunnen für Marianne“, scherzt Helga Knauß-Anwärter und bedankt sich herzlich bei ihr und ihrem Mann Martin. „Ohne euch wäre das nicht möglich.“

Auch Bürgermeister Thorsten Englert ist von der Leistung der LandFrauen beeindruckt. Rekordzeit, nennt er die drei Stunden, in denen das Kunstwerk errichtet wurde. Und das trotz des schlechten Wetters. Nachdem man die Tage zuvor hätte meinen können, der Sommer sei ausgebrochen, zog am vergangenen Freitag die Wolkendecke zu. Helga Knauß-Anwärter erzählt, sie sei daraufhin direkt gefragt worden, ob es der Leidensweg der LandFrauen sei, immer bei schlechtem Wetter schmücken zu müssen. Von ein bisschen Kälte lassen sich die wackeren Schorndorferinnen jedoch nicht abschrecken. Bis Montag, 29. April, kann man den Osterbrunnen auf dem Marktplatz bewundern.