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Ideen gefragt für ein digitales Schorndorf


Wie kann Schorndorf digitaler werden? Mit dieser Frage setzt sich die Stadtverwaltung derzeit intensiv auseinander, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut. Und jetzt sind erneut die Schorndorferinnen und Schorndorfer gefragt: Auf www.schorndorf.digital können sie bis Freitag, 3. Mai Vorschläge und Ideen einreichen.

Die Stadt Schorndorf zählt zu den fünfzig Gewinnern des Wettbewerbs „Digitale Zukunftskommune@bw“. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Stuttgart erarbeitet die Stadt eine Digitalisierungsstrategie, die vom Land Baden-Württemberg gefördert wird. In einem Bürgerworkshop im September konnten die Schorndorfer bereits Anregungen zum Thema einbringen. Dabei haben sich vier Handlungsfelder herauskristallisiert: digitale Gesellschaft und Bildung; moderne und bürgerfreundliche Verwaltung; Stadtentwicklung, digitale Infrastruktur und Tourismus sowie digitale Wirtschaft und Partnerschaften. Zu diesen Handlungsfeldern können Bürgerinnen und Bürger  Vorschläge, Ideen und Lösungsansätze einreichen, aus denen konkrete Maßnahmen entstehen. Ab dem dritten Quartal sollen diese dann umgesetzt werden. 

 Katja Plieninger und BM Thorsten Englert
Katja Plieninger und BM Thorsten Englert.


Für Bürgermeister Thorsten Englert ist die Digitalisierung die zentralste Herausforderung der Kommunen. Daher müsse diese offensiv angegangen werden. „Wir wollen und dürfen nicht im digitalen Abseits stehen“, erklärt Englert. „Die Digitalisierung ist ein wichtiger Faktor dafür, dass Schorndorf eine attraktive Stadt bleibt.“ Dass das Thema auch bei den Bürgern auf große Resonanz trifft, hat schon der Bürgerworkshop im vergangenen Jahr bewiesen, bei dem rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen einreichten.  
 
Ob intelligente Mülleimer, die über einen Sensor melden, dass sie geleert werden müssen; die Bezahlung per Handy an den neuen Parkscheinautomaten; die Möglichkeit, den Reisepass oder die Geburtsurkunde online zu beantragen und per Post zugeschickt zu bekommen; oder die Optimierung interner Prozesse – das Feld der Digitalisierung ist breit und vielfältig.  „Wir sind hier in Schorndorf schon vorne mit dabei, haben aber auch noch viele Aufgaben und Herausforderungen zu bearbeiten. Dazu sind wir auch mit anderen Städte in engem Kontakt, die in unterschiedlichen Bereichen der Digitalisierung Vorreiterrollen haben – wie beispielsweise  Ludwigsburg, Esslingen und Darmstadt.“ Eines ist Bürgermeister Englert dabei ganz wichtig: „Es wird weiterhin für jede Bürgerin und jeden Bürger Ansprechpartner in den Rathäusern geben. Sie können also nach wie vor kommen und unsere Dienstleistungen direkt vor Ort in Anspruch nehmen.“

 
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