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Mut und Leidenschaft zur Unternehmensgründung


A. Baldauf im Gespräch mit den Unternehmern R. Kroetz und E. Böhme. (v.l.) (Foto: Breusch)
A. Baldauf im Gespräch mit den Unternehmern R. Kroetz und E. Böhme. (v.l.) (Foto: Breusch)

Gründungsinteressierte, Jungunternehmer und Selbstständige waren im Rahmen der Veranstaltung „Unternehmens-Einblicke“ in dieser Woche zu Gast im Seminarzentrum Zeit.Raum im Röhm-Areal. Voller Leidenschaft berichteten Zeit.Raum-Geschäftsführerin Eva Böhme und der Fotograf Rafael Kroetz von ihrem Weg und ihren Erfahrungen sich selbstständig zu machen.

Besonderer Ort für kreative Köpfe

Eingeladen zum Netzwerkabend hat die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Schorndorf. „Unsere Stadt und die Gesellschaft sind im stetigen Wandel. Da braucht es besondere Menschen, außergewöhnliche Orte und kreative Ideen, wie wir es hier im Röhm-Areal vorfinden“, so Oberbürgermeister Matthias Klopfer. „Gespannt habe ich die Entwicklung und die Geschäftsidee des Zeit.Raums damals mitverfolgt und freue mich, dass das Konzept für Unternehmerin Eva Böhme voll und ganz aufgegangen ist. Kompliment, was Sie hier geschaffen haben“, erzählte Klopfer. Seit genau sechs Jahren ist Böhme mit ihrem Unternehmen, das Tagungs- und Veranstaltungsräume im Röhm-Areal vermietet aktiv. Rafael Kroetz ist schon seit zwölf Jahren mit seinem eigenen Studio in der ehemaligen Lederfabrik. Was beide Unternehmer ausmacht, ist ihre unübertreffbare Leidenschaft für ihren Beruf und ihre Selbstständigkeit. Beide schätzen das Ambiente des Areals, die kreative Szene und die vielen beruflichen und persönlichen Kontakte innerhalb des Hauses. Ein jährlich wiederkehrendes, wichtiges und verbindendes Element sei dabei die Schorndorfer Kunstnacht. „Eine super Gelegenheit, um bekanntzuwerden“, sagte Böhme.

Businessplan für die Struktur

Böhme und Kroetz erzählten über ihre ersten Schritte in die Selbstständigkeit. Beide gingen dabei voll motiviert voran, vertrauten ihrem Bauchgefühl, ohne einen wirklichen „Plan B“ und ohne finanzielle Unterstützung der Banken. Dafür aber hat sich Böhme von der IHK beraten lassen. „Die IHK hat mich dabei unterstützt, mein Vorhaben in Form zu bringen. Den Businessplan habe ich zwar erst etwas später erstellt, aber er war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in den Erfolg“, verriet sie. Beide Unternehmer sind sich darüber hinaus einig: „Kontakte sind das A und O“. „Ich profitiere heute noch von Kontakten, die ich während meines Studiums geknüpft habe“, erklärte Kroetz. „Auch gehört das gewisse Quäntchen Glück dazu. Große Aufmerksamkeit erhielt ich durch die Begleitung der Stuttgarter Zeitung während meiner Gründungsphase“, informierte Böhme. Zum Abschluss rieten Böhme und Kroetz, dass „jeder das tun soll, wofür er brennt und jeder in sich hören soll, was er kann“.