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Rutschen aus dem Baumhaus


Vom Modell in die Realität: Der neue Rutschenturm in der Raible-Anlage.
Vom Modell in die Realität: Der neue Rutschenturm in der Raible-Anlage.

Wer will da nicht noch mal Kind sein, hochklettern und runterrutschen? Die Raible-Anlage hat einen neuen Rutschenturm bekommen und er sieht nach einer Menge Spaß aus.

Axel Läpple von den Zentralen Diensten hat eigenhändig das Modell für die neue Spielanlage entworfen. Gemeinsam mit seinen Kollegen hat er dieses Modell nun zum Leben erweckt. Der an ein Baumhaus erinnernde Turm thront über der bereits vorhandenen Anlage. Es ist ein rohes, aber spannendes Design, naturnah und sportlich. Gebaut mit 100 % Schorndorfer Holz. Hier können sich Kinder austoben.

Aber nicht nur die Raible-Anlage soll auf Vordermann gebracht werden. Zurzeit analysiert der Fachbereich Infrastruktur der Stadtverwaltung alle Schorndorfer Spielplätze inklusive denen der Teilorte. Es wird geprüft, wie gut erhalten die Spielgeräte sind und ob sie von den Kindern genutzt werden. Die Kleinen sollen hangeln, klettern und balancieren können - eben ein vielfältiges Angebot haben. Aus diesen Ergebnissen wird dann ein Plan für die Entwicklung der vorhandenen Spielplätze erstellt werden. Das Ziel ist, nachhaltig zu sein. „Wir wollen uns immer steigern“, sagt Ines Hagmann vom Fachbereich Infrastruktur dazu.

So werden bei benachbarten Spielplätzen unterschiedliche Schwerpunkte bei den Angeboten gelegt, damit sie so vielfältig wie möglich sind. Es wird sichergestellt, dass es ausreichend Flächen gibt, auf denen sich die Besucher wohlfühlen - mit genug Sitzgelegenheiten und Schatten für die Begleiter der Kleinen. Die Sicherheit wird stetig überprüft. Und die Bereiche für Kinder unter Drei Jahren sollen ausgebaut werden.

Damit die Bürger auch in die Gestaltung eingebunden sind, hat die Stadtverwaltung in der Planung ein offenes Ohr für die Anwohner. Sie können ihre Wünsche äußern. So hat Axel Läpple das Baumhausdesign des Rutschenturms nach Wünschen der Bürgerinnen und Bürger entworfen. In das Konzept fließt aber auch die jährliche große Spielplatzkontrolle mit ein.

Umgesetzt werden die Planungen am Ende, wie im Fall des Rutschenturms, von den Zentralen Diensten. Überhaupt arbeiten sie eng mit dem Fachbereich Infrastruktur zusammen. Neue Spielplätze sind erstmal nicht geplant, da es in Schorndorf bereits viele gibt. Alles in allem können sich die Kinder, aber auch die Erwachsenen auf das neue und alte Spielangebot freuen. Und vielleicht wagt sich ja auch mal das ein oder andere Elternteil auf die Rutsche.