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Ein besonderer Tag für die Stadtwerke


Der offizlelle Spatenstich: Große Freude bei allen Beteiligten.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag, wir stellen die Weichen für die künftige Entwicklung der Stadtwerke Schorndorf“, sagte Schorndorfs Oberbürgermeister in der vergangenen Woche anlässlich des Spatenstichs für das neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude in der Robert-Bosch-Straße 9. Sein Dank galt dem Gemeinderat aber auch dem Aufsichtsrat der Stadtwerke. Beide Gremien hätten das Verfahren hochprofessionell begleitet und dieses große Vorhaben vorbildlich auf den Weg gebracht. Ebenso vorbildlich sei die Zusammenarbeit mit der Stadtbau GmbH Schorndorf. „Das macht deutlich, wie stark unsere beiden Tochtergesellschaften sind“, so Klopfer. „Und dass wir trotz räumlicher Trennung eine Stadtverwaltung sind, zeigt, dass zwei städtische Fachbereiche ebenfalls in das neue Gebäude umziehen werden, der Fachbereich Infrastruktur und der Fachbereich Stadtentwicklung und Baurecht.“ Geschäftsführer Andreas Seufer und Xaver Alexander Haas jr., Geschäftsführer des Generalunternehmers Haas Fertigbau Falkenberg, waren sich einig: Das 13 Millionen Euro teure Objekt, teilweise aus dem C02-neutralen Baustoff Holz, ist ein topmoderner Gewerbebau.

Großzügig und modern

Viele Gäste beim Spatenstich.Die großzügigen neuen Gebäude entstehen auf 16.000 Quadratmeter Fläche. Vier Stockwerke hat das 7.600 Quadratmeter große Hauptgebäude. Das Erdgeschoss sowie das 1. und 3. Obergeschoss werden von den Stadtwerken Schorndorf und den Zentralen Diensten bezogen. Die 2. Etage wird vermietet. Untergebracht werden neben Büros drei Werkstätten, unter anderem eine Schlosserei, und ein Hochregallager mit moderner Logistik. „Derzeit wird geprüft, ob ein Kleinteillager mit automatischer Bestückung realisiert werden kann“, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Seufer.

Die Kunden der Stadtwerke können sich über ein ansprechendes, modernes Kundencenter im Erdgeschoss freuen. Hier informieren sie sich zukünftig über alle Belange des Hausanschlusses einschließlich Abwasser.

160 Fahrzeuge von Mitarbeitern und Kunden sowie der Fuhrpark können zukünftig in den 2.700 Quadratmeter umfassenden Garagen stehen. Auch die Schreinerei und eine Waschhalle finden hier Platz. Sechs öffentliche Stromladestationen stehen zur Verfügung. 1.800 Quadratmeter Fläche hat die großzügige Lagerhalle für diverses Material. „Endlich haben wir alle Gewerke unter einem Dach, inklusive Material“, betont Andreas Seufer. Das Hauptgebäude wird in Hybridbauweise gebaut. Die Stützen und Decken sind aus Stahlbeton, die Wände aus großflächigen Wandelementen aus Holz. Garagen und Lagerhalle sind Holzkonstruktionen mit Stahlbetonstützen und Leimbindern mit großflächigen Dach- und Fassadenelementen aus Stahl. Zum Einsatz kommen patentierte Haas-Thermoprotectwände. Sie garantieren optimale Dämmung bei gleichzeitigem Hitze-Kälte-Ausgleich. „Im Sommer sorgt die Verdunstung für angenehme Kühle, im Winter ist es im Holzbau angenehm warm“, erklärte Xaver Alexander Haas. Die hervorragende Isolierfähigkeit von Holz und die geringen Temperaturschwankungen zahlen sich für die Mitarbeiter aus. Das Klima ist ausgesprochen angenehm.“ Ein weiteres ökologisches Plus: Durch die hauseigene Photovoltaikanlage werden circa 30 Prozent des Gesamtstromverbrauchs gedeckt.

Momentan läuft die Baugrundverbesserung. Der Rohbau wird bereits im Herbst stehen. Andreas Seufer ist froh, dass er sich für Holzfertigbau entschieden hat: „Bauen mit Holz ist nicht nur ökologisch, sondern auch schnell. Da wir extrem unter Raummangel leiden freuen wir uns darauf, dass wir garantiert in etwas mehr als einem Jahr einziehen können.“