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Schorndorf tritt ein gegen Kinderarmut


Starke Partner im Einsatz für Kinder.

Insgesamt neun Partner haben sich in Schorndorf und dem Rems-Murr-Kreis zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um sich gegen Armut und für Kindergesundheit einzusetzen. „Kinderarmut ist ein drängendes Problem in unserer Gesellschaft. Eng verzahnt mit der Armut ist dabei auch das Thema Gesundheit. Wer in Armut lebt, ist öfters krank. Insbesondere Kinder haben durch Armut einen erschwerten Start ins Leben“, so Oberbürgermeister Matthias Klopfer.

Netzwerk für Kinder

Umso wichtiger sei es, dass die Menschen näher zusammenrücken in der Stadt, erklärte Klopfer. Konkret in Schorndorf zusammengeschlossen haben sich daher der Deutsche Kinderschutzbund Rems-Murr-Kreis, die Evangelische Gesellschaft/Tagesgruppe Villa 103, das Familienzentrum Schorndorf, das Jugendamt/Frühe Hilfen, die Kinderstiftung Funke (Rems-Murr-Kreis), der Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis, die Paulinenpflege Winnenden/Jugendhilfe, pro familia sowie die Stadt Schorndorf.

In Baden-Württemberg profitieren bislang sechs Kommunen vom neuen Förderprogramm „Aktiv und gemeinsam gegen Kinderarmut und für Kindergesundheit“. Neben dem Ortenaukreis, dem Landkreis Ravensburg sowie den Städten Singen, Stuttgart und Ulm wird nun auch Schorndorf mit 33.000 Euro gefördert. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt in der Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Schulen sowie Arztpraxen und therapeutischen Einrichtungen. Begegnungsorientierte, regelmäßige und nachhaltige Angebote, wie beispielsweise gemeinsames Kochen mit Eltern und Kindern sind geplant. Ansprechpartnerin zum Thema ist Sabine Daunderer, Fachbereich Familien und Soziales, Telefon: 602-3316 oder E-Mail: sabine.daunderer@schorndorf.de.