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Ausgezeichnete Forscherfabrik


Sabine Neumüller, OB Matthias Klopfer, Claus Paal, MdL, und Andrea Bergler. (v.l.).

Anfang Februar wird die Forscherfabrik ein Jahr alt. Bereits seit Juli ist das Schorndorfer Science Center vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport als sogenanntes „Außerschulisches Forschungszentrum“ anerkannt. Seit dieser Woche ist dies auch direkt am Eingang in der Arnoldstraße 1 sichtbar: Landtagsabgeordneter Claus Paal, MdL, und Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer enthüllten das neue Eingangsschild. Gestiftet hat dieses Claus Paal, einer der Initiatoren und ein wichtiger Unterstützer der Forscherfabrik Schorndorf. „Ein besonderer Dank gilt Claus Paal, der einen großen Anteil daran hatte, dass wir die Forscherfabrik in Schorndorf verwirklichen konnten. Ebenso der Familie Kelch, die uns mit ihrer Stiftung nachhaltig stark unterstützt. Und dass die Forscherfabrik extrem erfolgreich ist, zeigt sich jeden Tag“, sagte Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Neben vielen Schulklassen und Kindergartengruppen sind an den geöffneten Nachmittagen und speziell am Wochenende immer viele Besucher in der Forscherfabrik.

Riesenerfolg

Nicht nur den jungen Menschen machen die Experimente sichtlich Spaß.„Die Forscherfabrik ist ein Riesenerfolg, ich freue mich sehr für die Stadt Schorndorf“, betonte Claus Paal, MdL. „35.000 Besucherinnen und Besucher im ersten Jahr zeigen deutlich, dass hier an dieser Stelle genau das Richtige entstanden ist.“ Und mit der Auszeichnung „Außerschulisches Forschungszentrum“ trage die Forscherfabrik auch ein echtes Qualitätssiegel. Denn, so Paal, das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport habe strenge Kriterien, die es zu erfüllen gilt:
  • So muss in einem außerschulischen Forschungszentrum die Förderung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung von Schülerinnen und Schülern gegeben sein.
  • Das Zentrum muss durch Experten begleitet werden.
  • Es muss ein breites Netzwerk von Kooperationspartnern geben, die die jeweilige Einrichtung unterstützen.
  • Und als Ziele definiert sind: spielerische Annäherung durch Experimente, motivierende Impulse zum Tüfteln und Entdecken, die vertiefende Beschäftigung mit naturwissenschaftlich-technischen Inhalten sowie die Unterstützung für die spätere berufliche Orientierung.
Aufgrund der Auszeichnung erhält die Forscherfabrik Schorndorf seitens des Ministeriums eine Förderung für die Beschäftigung von Lehrkräften mit insgesamt 13 sogenannten Anrechnungsstunden. Zwei Lehrkräfte arbeiten derzeit neben ihrer eigentlichen Lehrtätigkeit in der Forscherfabrik: Sabine Neumüller mit rund neun Schulstunden und Christian Biermann mit rund drei Schulstunden. „Die pädagogischen Fachkräfte sind eine wichtige und tolle Unterstützung für unser Team“, sagt Leiterin Andrea Bergler. Beide sind vor allem im Kursbereich tätig. Sie geben pädagogische Schulungen für Mitarbeiter, halten Kurse ab für Schulklassen und Kindergartengruppen, entwickeln neue Formate und Angebote und sind bei Aktionstagen und Sonderveranstaltungen im Einsatz. „Als ich die Ausschreibung las, dachte ich mir sofort, das sollte ich machen“, erzählt Sabine Neumüller. Gesagt, getan - und das mit der Abordnung klappte. „Einerseits kann ich vieles aus der Forscherfabrik mit in meinen Grundschulunterricht nehmen, andererseits kann ich viele meiner Lehrerkollegen mit den Angeboten in der Forscherfabrik unterstützen. Sei es inhaltlich oder einfach mit Tipps für den Unterricht oder nützlichem Lehrmaterial.“ Christian Biermann wird sich in den kommenden Monaten vor allem mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen, denn auch in diesem Bereich möchte die Forscherfabrik ausgezeichnete Angebote anbieten.