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Bücher voller Wünsche


Blick in die Wunschbücher: Andreas Fink, Ulrich Fink, Waldemar Junt (v.l.).

2013 fing es mit nur einem Buch im Rathaus an. Fünf Jahre später sind es schon zwei, und sie haben mittlerweile ihr eigenes, von Schülern der Keplerschule gebautes Haus. Das Wunschbuch, das der ehemalige Dekan Waldemar Junt ins Leben gerufen hat, ist Dauerbrenner bei der Schorndorfer Weihnachtswelt. Bereits zum sechsten Mal haben die Schorndorferinnen und Schorndorfer die beiden Bücher randvoll mit Wünschen gefüllt – etwa 4.000 Wünsche sind in diesem Jahr zusammengekommen. Das Spektrum reicht vom Traumpartner über Spielzeug bis hin zur Aufhebung von Tempo-30-Zonen. Die bewegendsten Wünsche kommen von den kleinen Schorndorfern. Sie sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Auf der einen Seite wünschen sich zwei Kinder, dass sich ihre Väter ändern sollen. Zwei andere träumen statt von normalen Haustieren von einem Einhorn und einem Drachen. Lachen und Weinen kann bloße Seiten auseinander liegen.

Erfolgsgeschichte

Doch die Erfolgsgeschichte des Wunschbuchs ist nur durch zahlreiche Helfer möglich. So stiftet der Rotary Club Schorndorf jährlich das Buch; Oberbürgermeister Matthias Klopfer unterstützt und begleitet das Wunschbuch als sein Schirmherr von Anfang an und schreibt alljährlich als Erster seine Wünsche ins Buch - in diesem Jahr zusammen mit Richard Arnold, Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd. Die kommunalpolitisch relevanten Wünsche lässt OB Klopfer aus dem Buch herausschreiben und leitet sie zur Bearbeitung weiter; der SchorndorfCentro-Geschäftsführer Ulrich Fink und sein Team um Andreas Fink übernehmen jedes Jahr den Auf- und Abbau des Wunschbuchhauses und die tägliche Betreuung des Buchs. Wer weiß, was das neue Jahr bringt: Vielleicht wird bald einen Drachen seine Kreise über die Fachwerkhäuser ziehen oder ein Einhorn galoppiert durch die Gassen. Doch eines ist sicher: Bei solch einer Nachfrage muss es auch 2019 wieder ein Wunschbuch geben.